Ein fundiertes Wissen in den Bereichen Messtechnik, Elektronik und der Informatik, gepaart mit der langen Praxiserfahrung bilden die Grundlage bei der Realisation erfolgreicher Projekte. Stärken der ISET GmbH sind Lösungen von A(nfang) bis Z(um Schluss). Das heisst, von der Idee des Kunden, bis zum Betrieb. Natürlich gehören auf Wunsch auch die Betreuung oder Schulung dazu.

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Adapter Pneumatisch
Akku Test
Gewaechshaus ADAM
GSM Test
LabVIEW Anaesthesie
LIMS Geraeteanbindung
Massenspektrometrie
MOXA ADAM
Potentiometrie
RedBoot openOCD
sojaproduction
TS94A Testsystem
Wetterstation Wind
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Entstanden ist die ISET GmbH aus dem 1991 gegründeten Ingenieurbüro für Testsysteme, H. Herren. Die lange in Laupen BE ansässige Kleinunternehmung hat sich am Anfang ausschliesslich auf den Bereich Prüf- und Messtechnik von elektronischen Baugruppen spezialisiert. Vier Jahre später ist mit der Gründung der ISET GmbH (Industrial Solution & Electronic Technologies) der Tätigkeitsbereich erweitert worden.

Über 10 Jahre war die ISET GmbH im Alliance Programm von NATIONAL INSTRUMENTS™. Lösungen, die auf der graphischen Programmiersprache LabVIEW™ basieren, gehören daher zur Kernkompetenz.

Die ISET GmbH ist nicht im Besitz unzähliger, wohlklingender Produktezertifizierungen. Diesbezüglich gibt es keine Bindung bei der Wahl von Hard-/ und Software. Für optimale Lösungen im Interesse des Kunden, sicher kein Nachteil.

Wir halten uns an die Philosophie "Das Erreichte zählt, nicht das Erzählte reicht".

Die ISET GmbH ist Gründungsmitglied des  , ein Verbund innovativer Kleinfirmen.   

 

Kundensegment

KMU's, mittlere bis grosse Firmen oder Institute. Nach über 20 Jahren kennen wir die Ansprüche diverser Zielgruppen.

 

 

Das breite Betätigungsfeld der ISET GmbH fordert eine hohe Flexibilität. Für den Kunden bedeutet dies die Nutzung von Synergien bei der Umsetzung seiner Projekte.

Die Messwerte der Wetterstation(en) MIA-1 gelangen über ein LoRaWAN Funknetz Ihrer Wahl auf den Server expoint.ch. Sofern gewünscht, kann ein LoRa-Server beim Kunden installiert werden. MIA-1 Daten können mit einem Webbrowser oder über eine Mobile App abgefragt werden. Dazu werden die Messwerte fortlaufend in einer Datenbank gespeichert.

Die Mobile App MIA gibt es für die beiden Systeme Android und iPhone.

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 Gesamtübersicht aller Messstellen 

Möglichkeit für die Glatteisbildung

grün = keine

orange = möglich

rot = wahrscheinlich

und

Wahrscheinlichkeit in %

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 Daten einer selektierten Messstelle 

Gemessene Werte mit Tendenz

(Pfeil)

-->

= unverändert

 

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 Zeitlicher Verlauf der Messwerte

(Datenbank)

Erleichtert die Prognose

Verlauf:

[ 6h ¦ Tag ¦ Woche ¦ Monat ]

 

Aus der Lufttemperatur und der relativen Feuchte wird der Taupunkt gerechnet. In Kombination mit der gemessenen Oberflächentemperatur (Strassenbelag) und dem Wert 10 cm im Belag ("Wärmespeicher") kann eine Aussage betreffend Glatteisbildung gemacht werden.

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Das Bild zeigt eine mögliche Situation für die Glatteisbildung am frühen Morgen

  • Lufttemperatur und Taupunkt liegen beisammen
  • Die Oberflächentemperatur liegt leicht unter 0°C
  • Die Temperatur bei -10cm (Boden unten) lässt darauf schliessen, dass die Situation vermutlich nicht allzu lange anhalten wird.

 

 

Im Winter 2017/2018 wurde in der Gemeinde Lützelflüh der Einsatz des MIA-1 (Mobile Ice Alert)  getestet. Glatteiswarnsysteme namhafter Hersteller gibt es einige auf dem Markt. Die Beschaffung, Installation, wie auch der Betrieb solcher Systeme ist meist mit hohen Kosten verbunden. Mit MIA-1 haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein mobiles, kostengünstiges System zur Unterstützung des Winterdienstes anzubieten. MIA-1 kann natürlich auch in Städten, der Agglomeration oder für örtlich definierte Bereiche wie Werksareale oder Siedlungskomplexe als Entscheidungswerkzeug für den sparsamen Salzeinsatz und die optimale Mobilisierung des Personals genutzt werden.
   

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Der Begriff Low Power Network (LPN) ist im Zusammenhang mit IoT (Internet der Dinge) all gegenwärtig. Wir berichten an dieser Stelle über das LoRaWAN (Long Range Wide Area Network). Dieses Video auf YouTube gibt einen Überblick.

 

LoRaWAN ist nur eine der LPN Varianten. Gemeinsam nutzen all diese Technologien das ISM-Band (Industrial, Scientific and Medical). Die europaweit dafür definierten Frequenzbereiche sind, unter Einhaltung bestimmter Regeln, für jedermann gebührenfrei nutzbar.

Viele Anwendungen findet man im urbanen Bereich. Die Technologie hat auch Potential in ländlichen Gebieten, bei grossflächigen Industrieanlagen oder innerhalb von Gebäuden. Mobile temporäre Netze, z.B. für kurzzeitige Überwachungsaufgaben, sind weitere Einsatzgebiete.

Abhängig von der Topographie, können Sensoren / Aktoren über Distanzen  von einigen Kilometern an eine Basisstation (Gateway) angebunden und genutzt werden. Bei „freier Luftlinie“ zwischen dem Gateway und einem Knoten wurden auch schon Spitzenwerte von 100-300 km erreicht. Dies mit einer Leistung die rund 40x geringer ist, als diejenige eines Mobile Telefons!

 

             

 

Gut zu wissen

  • LoRaWAN ist nicht für grosse Datenmengen, z.B. Übertragung von Bild und Ton, ausgelegt.

  • Die Übertagung der Daten ist vom Knoten bis zur Anwendung gesichert und bei der Nutzung vor ungewolltem Zugriff geschützt.

  • LoRaWAN Sensoren können bei moderater Anwendung (minimaler Datenverkehr) über mehrere Jahre wartungsfrei mit einer Batterie betrieben werden. Mit einem kleinen Solarpanel sogar unbeschränkt.

 

Wir nutzen folgende LoRaWAN Netzwerkstrukturen

 

Eigene Infrastruktur

  • LoRaWAN Server und Applikationen auf unserem Server www.expoint.ch.

  • LoRaWAN Server und Applikation auf einer Infrastruktur beim Kunden (vorhanden oder durch uns geliefert). Sofern nicht bereits durch eigene Gateways abgedeckt, müssen diese vom Kunden beschafft werden.                                          

Offene Netzwerke

  • TTN (THE THINGS NETWORK) Es gibt bereits eine Vielzahl frei nutzbarer Gateways. Bei fehlender Abdeckung kann TTN durch unsere Gateways erweitert werden! Wichtig: Die 100% Verfügbarkeit und Funktionalität (QS) kann nicht gewährleistet werden. Dieses Netz ist daher nur für Applikationen nutzbar, bei welchen ein undefinierter Ausfall keine gravierenden (Sicherheit/Schaden) zur Folge hat.

Drittanbieter

  • Wenn der Kunde es wünscht und die Netzabdeckung es ermöglicht (z.B. Swisscom LPN).

 

Unsere Stärken

Im Gegensatz zu vielen IOT Anbietern beinhaltet unser Angebot nicht nur eine Cloud basierte Softwarelösung. Wir entwickeln mit unserem Partner, der INETRONIC AG, eigene Hardware. In sich abgeschlossene Lösungen über die ganze Kette vom Knoten bis zur Applikation sind unsere Stärken.

 

 

Eigene Hardware zu ihrem Vorteil

  • Die eigene Hard- und Software Entwicklung ermöglicht es uns, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen zu realisieren. Dabei profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Umfeld der Industriellen Elektronik.

  • Wir kennen die Stärken und Schwächen dieser Technologie genau und können auftretende Probleme an der Wurzel beseitigen und das Optimale aus dieser Technologie herausholen.

  • Durch die Fertigung in der Schweiz können wir die Qualität der Produkte bestimmen und garantieren deren Verfügbarkeit.

 

Beispiele Einsatz LoRaWAN

  • Messen der Bodenbeschaffenheit oder klimatischer Parameter im Freien und in Gewächshäusern. Grosser Vorteil: LoRaWAN Sensoren sind „mobil“, d.h. Sie platzieren diese wo immer sie gebraucht werden.

  • Entfernte Anlageteile, Gerätschaften oder Messstellen müssen überwacht / gesteuert werden. Die Nutzung des Mobilnetzes (GSM/LTE) ist zu kostspielig oder aufgrund der Netzabdeckung nicht möglich.

  • In einer Liegenschaft oder einem Werkareal sollen weit verzweigt Sensoren / Aktoren betrieben werden. Obschon die Sendeleistung meistens weit unterhalb derjenigen üblicher WLAN Anlagen liegt, ist die Abdeckung in und um Liegenschaften um ein Vielfaches besser!

  • Die Knoten werden in der Regel autonom, d.h. ohne elektrische Installation betrieben. Ein Gateway lässt sich mit entsprechender Aufrüstung; Solarpanel, Akku und GSM/LTE-Schnittstelle, ebenfalls als mobiler Anlageteil realisieren. Somit sind Anwendungen möglich, die nach Bedarfsfall an beliebigen Orten einsetzbar sind. Z.B. Datenerhebung bei; Gebäuden, im Feld, an geologisch heiklen Stellen, an Grossanlässen usw..

  • mia1 video  MIA-1 (Mobile Ice Alert)

 

 
 Autor: Heinz Herren, ISET GmbH